Axel Hechelmann



Jeden Tag ein Abenteuer

So entstand unsere Volo-Schwerpunktausgabe

Freitag, 14.24 Uhr, Ausnahmezustand. In der Zentrale der Augsburger Allgemeinen diskutieren, schreiben, live-tickern wir zwölf Volontäre aus dem zweiten Ausbildungsjahr. An sich nichts Ungewöhnliches, sondern Tagesgeschäft. Doch diesmal fließt die Arbeit in ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt: Am nächsten Tag soll die Volo-Schwerpunktausgabe „Grünes Leben“ rund um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit erscheinen.

Freitag, 14.24 Uhr, Ausnahmezustand. In der Zentrale der Augsburger Allgemeinen diskutieren, schreiben, live-tickern wir zwölf Volontäre aus dem zweiten Ausbildungsjahr. An sich nichts Ungewöhnliches, sondern Tagesgeschäft. Doch diesmal fließt die Arbeit in ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt: Am nächsten Tag soll die Volo-Schwerpunktausgabe „Grünes Leben“ rund um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit erscheinen.

Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit Monaten. Schon im Frühjahr diskutierten wir stundenlang darüber, welche Themen wir der Chefredaktion vorschlagen könnten. Die entschied sich letztendlich für den Oberbegriff „Grünes Leben“. Also zogen wir los und recherchierten zu der Frage, warum Bio-Wein nicht vom Bio-Boom profitiert, berechneten unseren ökologischen Fußabdruck und fuhren mit Fahrrad, Tram und Auto um die Wette.

Die Ergebnisse füllten einen großen Teil der Samstagsausgabe (und machten uns auch ein bisschen stolz). Zusätzlich haben wir alle Artikel crossmedial in einem Online-Dossier aufbereitet: http://www.augsburger-allgemeine.de/dossiers/nachhaltigkeit/

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Jeden Tag ein Abenteuer

Zu Besuch bei den Königen der Lüfte

Steinadler faszinieren mich schon immer: Mit der Kraft in ihren Krallen können sie einem Menschen den Arm brechen, ihre Augen erspähen Kaninchen aus eineinhalb Kilometern Entfernung. Bereits vor Monaten war mir klar: Wenn ich mich im November um die Tierseite in unserer Zeitung kümmern werde, dann schreibe ich einen Artikel über Greifvögel.

Steinadler faszinieren mich schon immer: Mit der Kraft in ihren Krallen können sie einem Menschen den Arm brechen, ihre Augen erspähen Kaninchen aus eineinhalb Kilometern Entfernung. Bereits vor Monaten war mir klar: Wenn ich mich im November um die Tierseite in unserer Zeitung kümmern werde, dann schreibe ich einen Artikel über Greifvögel.

Vor ein paar Tagen war es dann soweit. Martin Menter, der seit elf Jahren einen Greifvogelpark in der Nähe von Günzburg führt, winkte mir schon zu, als ich auf seinem verwilderten Gelände nach ihm suchte. Er hält hier 78 Tiere: Falken, Geier, Adler, Uhus, Bussarde und so weiter. Großartig!

Allerdings geht es den Tieren nicht überall so gut wie hier, wo sie regelmäßig gefüttert werden und Ausflug bekommen. In freier Wildbahn zerschneiden Straßen ihre Lebensräume, Kriminelle machen Jagd auf die Tiere. In Bayern und auf der ganzen Welt sind viele Arten deswegen selten geworden. In Menters Greifvogelpark gibt es sie noch zu sehen.

Ich blieb bestimmt zwei Stunden, schaute mich um, fotografierte – und hörte Menter zu, der immer offener erzählte. Von seinem ersten Vogel, einem verletzten Turmfalken, den er mit elf Jahren pflegte. Von Vögeln, die 70 Jahre alt werden, und ignoranten Schülern, die sich selbst in seinem Greifvogelpark lieber mit ihren Smartphones beschäftigen. Mich konnte er jedenfalls mit seiner Leidenschaft anstecken. Aber, zugegeben: Ich habe es ihm auch leicht gemacht.

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Ein Adler kann mit Kräften von einer Tonne zugreifen.

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Ein Weißkopfseeadler. Fotos: Axel Hechelmann

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