Archiv: 2021

Jeden Tag ein Abenteuer

Blaumachen für das Volo: Die Geschichte hinter meiner Seite-Drei-Geschichte

Pigmenthersteller David Kremer mahlt Edelsteine zu Farben. Foto: Ralf Lienert

Für meine Seite-Drei-Geschichte in der Augsburger Allgemeinen besuchte ich den Pigmenthersteller David Kremer in seiner Farbmühle in Aichstetten. Die ganze Geschichte hinter der Geschichte lest ihr hier.

Geschafft, meine Seite Drei ist im Blatt. 298 Zeilen garniert mit drei Bildern. Sogar das Titelbild der Augsburger Allgemeinen reißt den Text an. Die Seite-Drei-Geschichte handelt von einem Pigmenthersteller aus Aichstetten im Allgäu. Fein gemahlenes und unlösliches Pulver aus Edelsteinen, Pflanzen und Erden ist sein Handwerk. Künstler und Restauratoren aus aller Welt verwenden die Pigmente. Die renommiertesten Museen gehören zu den Kunden: der Louvre in Paris, das Prado in Madrid, die National Gallery in London und das Museum of Modern Art in New York.

Die Seite Drei war mein größtes Projekt während des Monats in der Bayern-Redaktion, die offiziell den vielversprechenden Namen „Bayern und Welt“ trägt. Die Bayern-Redaktion gestaltet die monothematische Seite an der prominenten Stelle. Ausgabe für Ausgabe. Die Volontärinnen und Volontäre der Günter Holland Journalistenschule recherchieren und schreiben traditionell im Bayern-Monat eine Seite Drei. Wie für viele Volos vor mir, war die Pflichtaufgabe Chance und Schrecken.

Günter Holland Journalistenschule: Eine Seite Drei ist Pflicht

Im Einführungskurs wurde die Seite-Drei-Geschichte zum ersten Mal erwähnt. Damals war die Pflichtaufgabe schnell wieder vergessen. Es ging zunächst ins Lokale, ganz weit nach hinten im Aufbau der Zeitung. Die Seite Drei ist dort weit weg. Im Jahresabschlussgespräch wird die Aufgabe wieder zum Thema – ein Blick in den Versetzungsplan verrät, im März ist es für mich soweit. Noch ein Vierteljahr beruhige ich mich. Was interessiert mich im Dezember der Stress im März? Noch lässt es sich gut verdrängen.

Ende Februar, die Versetzung ins neue Ressort steht kurz bevor. Ich erinnere mich an die gut gemeinten Tipps der ehemaligen Alt-Volos: Man solle sich früh Gedanken machen, sich möglichst schnell an den Ressortleiter wenden und mit ihm die Themen besprechen. Sie alle haben es geschafft, das macht Mut. Ich befolge die Ratschläge und schreibe gleich mehrere Themen an meinen neuen Interims-Chef. Ein bisschen Auswahl kann nicht schaden, denke ich mir, als ich die verschiedenen Ideen in die Nachricht tippe. Darunter sind Themen wie die Einführung des Islamunterrichts in Bayern, das Radfahren in der Pandemie und die Geschichte des Allgäuer Pigmentherstellers David Kremer.

Medienhype: Wann ist eine Geschichte auserzählt?

Nach einem kurzen Telefonat mit dem Ressortleiter – wir alle arbeiten wegen der Corona-Pandemie im Mobile Office – steht das Thema: Ich darf über die Farbmühle in Aichstetten im Landkreis Ravensburg schreiben. Noch ist nichts in trockenen Tüchern. Kein Termin ist vereinbart und die Recherche steht ganz am Anfang. Die Aussicht, sich in ein umfangreiches Thema einzuarbeiten, sich auszuprobieren und den Text anschließend an prominenter Stelle zu veröffentlichen, ist großartig. Der hohe Anspruch an sich selbst und der Respekt vor der Textlänge trüben die Freude. Ich versuche die negativen Gedanken abzuschütteln und lasse mich auf das Abenteuer Seite Drei ein.

Kremer steht vor seiner Farbmühle in Aichstetten. Foto: Ralf Lienert

Print, Radio und Fernsehen berichteten bereits über Kremer und seine Farbmühle. Zeit, FAZ, Süddeutsche Zeitung Magazin, Deutschlandfunk und ARD – sie alle sind auf den Zug aufgesprungen. So viel Medienrummel schüchtert ein. Wird Kremer mit mir sprechen? Wird er in dem knappen Zeitfenster, in dem ich die Seite Drei schreiben muss, Zeit für ein Interview haben? Lässt die Corona-Pandemie eine Fahrt ins Allgäu zu? Und gibt es noch was zu berichten oder ist seine Geschichte mit den vielen Beiträgen und Artikeln schon längst erzählt?

Augsburger Allgemeine berichtete über die Farbmühle

Als eine der größten Regionalzeitungen in Deutschland hat die Augsburger Allgemeine schon lange vor den überregionalen Medien über den Farbhersteller, der unmittelbar an das Verbreitungsgebiet angrenzt, berichtet. Der Klick ins digitale Archiv spuckt zwei größere Geschichten aus – damals noch mit Seniorchef Georg Kremer. Außerdem werden regelmäßig die Veranstaltungen wie der Tag der offenen Türe in der Farbmühle angekündigt. Das verbindet und die anfängliche Schüchternheit verfliegt.

Auf der knapp zweistündigen Fahrt nach Aichstetten überlege ich, wann ich den letzten Termin hatte. Die Corona-Pandemie hat das Arbeiten verändert, Termine von Gesicht zu Gesicht sind seltener geworden. Mit jedem Kilometer steigt die Anspannung. Es steht viel auf dem Spiel: meine Seite Drei. Ich besuche einen Interviewpartner, den ich schon zu kennen glaube. Ich habe die Artikel aus dem Archiv und natürlich die Reportagen der Kollegen gelesen. Ich habe in den Mediatheken die Fernsehbeiträge angeschaut und die Radiointerviews nachgehört. Nach der Recherche beschleicht mich das Gefühl, ihn bereits getroffen zu haben. Kann das gut gehen oder schadet mir das enorme Vorwissen?

Blick für Details: Krokusse bringen den richtigen Dreh

Endlich komme ich in dem kleinen Ort an, die trüben Gedanken rücken in den Hintergrund. Ich fahre durch Aichstetten und versuche die Eindrücke wie ein Schwamm aufzusaugen. Ich weiß, dass das kleinste Detail die Geschichte später besser und lesenswerter machen kann. Ich stelle das Auto ab und mein erster Blick fällt auf die lilablauen Krokusse im Beet vor der Farbmühle. Die kleinen Frühjahrsblüher bringen mich auf den roten Faden der Geschichte, der in meinem Fall blau ist. Alles fügt sich ineinander. Die Torpfosten, der Schriftzug am Produktionsgebäude, die Mütze meines Interviewpartners – alles ist blau. Selbst das erste Pigment, das der Firmengründer vor 40 Jahren in seinem Keller herstellte, war ein Blauton.

Kremer kontrolliert die blauen Pigmente im Farblager. Foto: Ralf Lienert

Trotz meiner beschlagenen Brille, die der Gesichtsmaske geschuldet ist, sehe ich fortan nur noch blau. Die Angst, keine neue Geschichte mehr erzählen zu können, ist schlagartig verschwunden. Dank der Recherche erreicht das Interview schnell an Tiefe, die es vermutlich ohne das Vorwissen nie erreicht hätte. Die Stunden verfliegen, mein Block füllt sich mit blauen Details.

Der Fotograf tanzt: Warum sich Geduld auszahlt

Wo bleibt der gebuchte Fotograf? Ich kenne ihn nicht persönlich, nur sein Name ist mir geläufig. Hoffentlich kommt er noch. Kurz vor 13 Uhr, mein Interviewpartner will sein Mittagessen und ich eine Pause nach den vielen Eindrücken. Die Antworten auf meine Fragen sind notiert. Die Videoschnipsel sind trotz Maske und Abstandhaltens gedreht – ich bin fertig. Eigentlich kann ich heimfahren. Zum Glück bleibe ich, bis der Fotograf seine Bilder gemacht hat. Denn es bietet sich die Chance, eine weitere Seite meines Interviewpartners zu entdecken. Die Interaktion zwischen Fotograf und Fotografiertem wirkt auf mich wie ein Tanz. Ich kann entspannen und beobachten – und lerne dabei meinen Protagonisten noch besser kennen. Der Geschichte soll das nicht schaden.

Blau ist die Farbe der Klarheit. Das kann ich für die Seite Drei gut gebrauchen. Szene um Szene, Zitat um Zitat wächst meine Geschichte. Das Schreiben fällt leichter als gedacht. Nur der Anfang wird immer wieder geändert – er soll besonders sein. Blau soll darin sofort auftauchen. Der Fokus auf die Farbe verleiht der gesamten Geschichte ihren eigenen Dreh. Eine blaue Note. Die internationalen Kunden und der Augsburger Restaurator, den ich für die Seite Drei noch treffe, verbinden letztlich Bayern und Welt in meinem größten Projekt für das Ressort „Bayern und Welt“.

Alles, was uns bewegt

Sprachkurs jenseits des Weißwurstäquators

„Käsebrötchen oder Käsesemmel? Volontärin Katja Neitemeier lernt in ihrem Volo nicht nur redaktionelle Abläufe, sondern auch eine ganz neue Sprache.“

Von Norddeutschland zog Katja Neitemeier für das Volontariat an der Günter Holland Journalistenschule nach Bayern – Kulturschock und Verständigungsprobleme inklusive.

Von Norddeutschland zog ich fürs Volontariat an der Günter Holland Journalistenschule nach Bayern – Kulturschock und Verständigungsprobleme inklusive.

Ich komme aus Westfalen. Das hat sich bisher für mich nie richtig nach Norddeutschland angefühlt. Seitdem ich in Augsburg lebe, ist das anders. Für mein Volontariat zog ich Ende Dezember mit Sack und Pack nach Bayern. Hier werde ich in diesem Jahr die Redaktion der Aichacher Nachrichten, einer Lokalausgabe der Augsburger Allgemeinen, unterstützen. Zwischen meinem Heimatort und Aichach liegen zwar über 600 Kilometer, trotzdem dachte ich: „So groß werden die Unterschiede zwischen Bayern und Westfalen schon nicht sein.“ Falsch gedacht! Als waschechte Westfälin muss ich mich noch an die ein oder andere bayerische Eigenart gewöhnen.

„Können Sie das bitte wiederholen?“

Da ist natürlich vor allem diese Sache mit der Sprache. Ein „Pfiad di“ oder „Servus“ kommt mir bislang noch nicht flüssig über die Lippen. Die ersten Sprachbarrieren zeigten sich bereits vor Beginn meines Volontariates.

Ich suchte ein Zuhause in Augsburg. Nach vielen E-Mails und einigen Telefonaten drang ich bis zu dem Vermieter einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung am Augsburger Königsplatz durch. Voller Vorfreude rief ich ihn an, bereit mich von meiner besten Seite zu zeigen. Es läutete. 

Mit einem Knacken wurde der Telefonhörer abgenommen. Und dann verstand ich kein Wort mehr. Ein älterer Herr mit starkem Dialekt redete auf mich ein, stellte Fragen und lachte zwischendurch. Hochkonzentriert hörte ich zu. „Entschuldigung, das habe ich jetzt akustisch nicht verstanden“, sagte ich einige Male. Der ältere Herr ließ sich nicht beirren. Er redete genauso unverständlich weiter, nur lauter. Nach geschlagenen zehn Minuten gab ich auf. Die Wohnung habe ich nicht bekommen. Inzwischen habe ich einen Unterschlupf gefunden, samt Vermieterin, mit einem weniger stark ausgeprägten Dialekt.

Verwirrung in der Bäckerei 

Seit Februar arbeite ich in der Lokalredaktion in Aichach. Dort, südlich des Weißwurst-Äquators, kommt es schon das ein oder andere Mal zu Verständigungsproblemen. Das beginnt schon früh morgens. Wenn es mal wieder schnell gehen muss, hole ich mir oft ein belegtes Brötchen in der Bäckerei. Richtig gelesen: Ich kaufe „Brötchen“ und keine „Semmel“. Die Verkäuferin hält dann einen Moment inne und schaut mich etwas skeptisch an. Schließlich legt sie die gewünschte Backware aber doch auf den Tresen. Mein Frühstück habe ich immer noch bekommen. Aber ähnlich wie mein fast-Vermieter sprechen auch die Verkäuferinnen hinter dem Tresen immer besonders laut mit mir, wenn sie merken, dass ich „zugezogen“ bin. 

Damit enden aber nicht die sprachlichen Barrieren. In meinem Kopf herrscht auch bei dem Wort „Krapfen“ Verwirrung. In meiner Heimat heißen die nämlich „Berliner“.  Bei meinem nächsten Besuch in der Bäckerei war ich jedoch auf dieses Hindernis vorbereitet. Ich holte tief Luft und bestellte tatsächlich einen „Krapfen“.

Es ist ein bisschen so, als ob ich noch einmal eine neue Sprache lerne. Auf wenig kann ich, die ohne Dialekt aufwuchs, mich verlassen. Ein „s“ wird hier gerne mal zu einem „sch“ und auch ein gerolltes „R“ ist in diesen Breitengraden keine Seltenheit. Manche Wörter klingen in meinen norddeutschen Ohren mysteriös. Da wäre zum Beispiel der Ausdruck „heuer“. Erst dachte ich, dass er so viel wie „heute“ bedeutet. Inzwischen weiß ich es besser. „Heuer“ heißt nichts anders als „in diesem Jahr“.

Ich werde während meiner Zeit in Aichach nicht nur zur Redakteurin ausgebildet, sondern auch zur Wort-Detektivin. Mit gespitzten Ohren laufe ich durch die Straßen. Immer auf der Suche nach neuen Wörtern und Ausdrücken. Mein Jahr in Aichach ist also beides: Volontariat und Intensivsprachkurs.

Und plötzlich sind alle nett

Es gibt aber auch noch andere Dinge, über die ich mich nach mittlerweile drei Monaten immer noch wundere. Zum Beispiel sind alle Menschen sehr nett, sogar die Busfahrer. Aus meiner Heimat bin ich es gewöhnt, dass Busfahrer eher ein einsilbiger Menschenschlag sind. In Augsburg und in Aichach ist das ganz anders. Dort wurde mir von den Fahrern immer genau erklärt, in welchen Bus ich steigen solle. Einmal ist sogar jemand ausgestiegen und hat mir die richtige Bushaltestelle gezeigt.

Jeden Tag ein Abenteuer

Ein untrainiertes Stimmchen in Bombenstimmung

Bei Hitradio RT1 darf sich Volontärin Vanessa Polednia im ersten Monat ihres zweiten Ausbildungsjahres an der Günter Holland Journalistenschule austoben. Was das mit „Let’s Dance“ und einer Fliegerbombe zu tun hat …

Als gebürtige Augsburgerin verbinde ich mit dem Sender Hitradio RT1 das frühe Aufstehen zu Schulzeiten. Wenn der Wecker frühmorgens klingelte, war einer meiner ersten Griffe jener zum Einschaltknopf des Küchenradios: „Hallo hier ist Daniel Lutz und das Morgenteam“ schallte es dann aus dem Gerät. Das Morgenteam hat sich seitdem verändert, das Vertraute beim Lauschen ist geblieben.  

So früh wie die Moderatoren der Morgenshow musste ich in meinem Radiomonat zum Glück nicht mit der Arbeit beginnen. Aus der Dillinger Lokalredaktion der Donau Zeitung beziehungsweise aus dem Corona bedingten Homeoffice ging es von nun an täglich in das Bürogebäude des Radiosenders mit dem quietschorangenen Logo. Auch ohne Vorerfahrungen machten sich gleich Unterschiede im Vergleich zur Arbeit bei einer Zeitung bemerkbar. Verschlafene Schüler, Menschen, die gerade den Hausputz erledigen, sowie auch gestresste Autofahrer müssen die Nachrichten ohne Probleme verstehen können. Weit ausholen kann man in 30 Sekunden nicht. Aus fünf Telefonaten mit Brauereien aus der Region werden beispielsweise zwei Sätze zusammengefasst. Eine wertvolle Erfahrung, um sich als Journalistin auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Crossmediales Volontariat: Mein Monat bei Hitradio RT1 

Die Nachrichtenredakteurin Laura Tendel spricht eine Meldung ein.

Ein weiterer Unterschied: Die Arbeit der Nachrichtenredakteure ist mit dem Recherchieren, Anleiern und Verfassen von Meldungen nicht getan. Rechtzeitig vor den Nachrichtenblöcken muss das Geschriebene eingesprochen werden. Fast schon ehrfürchtig hörte ich wie aus Kollegin Laura die professionelle Nachrichtensprecherin Laura Tendel wurde, sobald das rote Lämpchen im Aufnahmestudio zu leuchten begann. Ich durfte mich – natürlich nur zu reinen Übungszwecken – ebenfalls an das Mikro wagen, um im Anschluss festzustellen, dass es gar nicht so leicht ist, professionell anstatt eingebildet sowie deutlich ohne roboterhaft zu klingen.

Das Schneiden von Interviews und O-Tönen ging dagegen leichter von der Hand. Unzählige „Ähms“ und „Mhms“ fielen dem unbarmherzigen Schnittprogramm zum Opfer. Nicht nur die Redakteure, sondern auch die Interviewpartner müssen sich beim Radio schließlich kurzfassen!

Fast eine Nachmittagsshow-lang begleitete ich Radiomoderator Felix Straube bei seiner Arbeit. Hier bekam ich noch einmal bestätigt: Das Moderatoren-Dasein besteht aus mehr als nur dem Abspielen von Hits. Jede Sendung hat ein Thema und wird vorrecherchiert, Interviewpartner werden aufgenommen und geschnitten, die aktuellen Wetterdaten für mehrere Gebiete eingesprochen und Anrufe von Zuhörern zu kontroversen Themen oder nur die neuesten Blitzer entgegengenommen. Kein Wunder, dass die Arbeit wie im Fluge vergeht.

Felix Straube ist Moderator bei Hitradio RT1.

Außerdem durfte ich erleben, wie viele Anläufe ein Profi-Sprecher wie Patrick Linke, auch bekannt als der Ansager der RTL-Sendung „Let’s Dance“, zum Einsagen eines Werbetextes braucht: genau einen Versuch.  

Augsburger Volontärin in Bombenstimmung

Ein wenig aufgeregt war ich dann doch, als es plötzlich hieß „Vanessa, fahr bitte schnell nach Langweid. Im Gewerbegebiet wurde eine Fliegerbombe gefunden. Ach ja, und schick uns von dort einen Reporter per Sprachnachricht.“ Reporter heißt, dass man vom Ort des Geschehens live schildert, wie die Lage ist. Unverhofft kommt oft. Und so durfte ich mein untrainiertes Stimmchen doch noch kurz im Radio hören. Die Bombenentschärfung ging übrigens recht zügig, ohne Komplikationen und bei bestem Sonnenschein vonstatten, und ich – im schwarz-orangenen Mini Cooper sitzend – flitzte mit einem Grinsen und einer Erfahrung mehr zurück ins Studio.

Diese 50 Kilo schwere Fliegerbombe wurde in Langweid entschärft.