Archiv: 2015

Fliegendes Klassenzimmer

Roboter Made in Augsburg

Viele Begriffe, die täglich im Umfeld von großen Unternehmen fallen, sind den meisten Menschen unbekannt: Was ist ein CFO? Was bedeutet Ebit? Und was genau ist bitte unter „Umsatzrendite“ zu verstehen? Fachmännische, aber dennoch verständliche Erklärungen dazu haben wir Zeitungs- und Radiovolontäre bei einem Seminartag zum Thema Wirtschaftsberichterstattung bekommen. Stattgefunden hat dieser Volotag bei einem der größten und derzeit sehr erfolgreichen Augsburger Unternehmen, dem Roboterhersteller KUKA.

Viele Begriffe, die täglich im Umfeld von großen Unternehmen fallen, sind den meisten Menschen unbekannt: Was ist ein CFO? Was bedeutet Ebit? Und was genau ist bitte unter „Umsatzrendite“ zu verstehen? Fachmännische, aber dennoch verständliche Erklärungen dazu haben wir Zeitungs- und Radiovolontäre bei einem Seminartag zum Thema Wirtschaftsberichterstattung bekommen. Stattgefunden hat dieser Volotag bei einem der größten und derzeit sehr erfolgreichen Augsburger Unternehmen, dem Roboterhersteller KUKA.

Praxisnah und mit viel Humor bereitete Stefan Stahl, Ressortleiter Wirtschaft der Augsburger Allgemeinen, das Thema auf. Für ihn steht fest: Wirtschaftsberichterstattung kann wie ein Krimi sein, denn es geht um Macht, Geld und Einfluss. Außerdem haben wir alle als Arbeitnehmer oder als Konsument mit der Wirtschaft zu tun.  Gemeinsam mit Stefan Kroneck, dem Münchner Korrespondent der Börsen-Zeitung, gab unser Referent und Moderator uns zahlreiche Tipps, wie wir spannende Geschichten hinter all den Zahlen und Fachbegriffen finden können. Und damit wir jungen Journalisten auch verstehen, auf welche Wörter und Kennzahlen es ankommt und was sie bedeuten, stand uns am Nachmittag ein Controller von KUKA als weiterer Fachmann zur Verfügung. Er lieferte Antworten auf viele offene Fragen.

Zum Abschluss des Tages folgte eine Führung durch die Produktionshallen des modernen Industriebetriebs, der seine Maschinen an alle europäischen Automobilhersteller liefert. Roboter produzieren Teile für neue Roboter – kein Science-Fiction, sondern heute schon Realität bei KUKA in Augsburg.

(Fotos: Ulrich Wagner, Silvio Wyszengrad)

 

Firma KUKA in Augsburg / Roboter / Besuch von Kanzlerin Angela Merkel abgesagt. Bild: Ulrich Wagner

Firma KUKA in Augsburg / Roboter / Bild: Ulrich Wagner

Foto: Ulrich Wagner

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Jeden Tag ein Abenteuer

So entstand unsere Volo-Schwerpunktausgabe

Freitag, 14.24 Uhr, Ausnahmezustand. In der Zentrale der Augsburger Allgemeinen diskutieren, schreiben, live-tickern wir zwölf Volontäre aus dem zweiten Ausbildungsjahr. An sich nichts Ungewöhnliches, sondern Tagesgeschäft. Doch diesmal fließt die Arbeit in ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt: Am nächsten Tag soll die Volo-Schwerpunktausgabe „Grünes Leben“ rund um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit erscheinen.

Freitag, 14.24 Uhr, Ausnahmezustand. In der Zentrale der Augsburger Allgemeinen diskutieren, schreiben, live-tickern wir zwölf Volontäre aus dem zweiten Ausbildungsjahr. An sich nichts Ungewöhnliches, sondern Tagesgeschäft. Doch diesmal fließt die Arbeit in ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt: Am nächsten Tag soll die Volo-Schwerpunktausgabe „Grünes Leben“ rund um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit erscheinen.

Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit Monaten. Schon im Frühjahr diskutierten wir stundenlang darüber, welche Themen wir der Chefredaktion vorschlagen könnten. Die entschied sich letztendlich für den Oberbegriff „Grünes Leben“. Also zogen wir los und recherchierten zu der Frage, warum Bio-Wein nicht vom Bio-Boom profitiert, berechneten unseren ökologischen Fußabdruck und fuhren mit Fahrrad, Tram und Auto um die Wette.

Die Ergebnisse füllten einen großen Teil der Samstagsausgabe (und machten uns auch ein bisschen stolz). Zusätzlich haben wir alle Artikel crossmedial in einem Online-Dossier aufbereitet: http://www.augsburger-allgemeine.de/dossiers/nachhaltigkeit/

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Alles, was uns bewegt

Was in Augsburg schöner ist als in München

München stellt in vielerlei Hinsicht Bayerns drittgrößte Stadt Augsburg in den Schatten: Die Metropole an der Isar ist viel größer, lockt mehr Menschen an, hat mehr Sehenswürdigkeiten und die besseren Fußballer. Doch in einer Sache hat Augsburg in der Vorweihnachtszeit klar die Nase vorn.

München stellt in vielerlei Hinsicht Bayerns drittgrößte Stadt Augsburg in den Schatten: Die Metropole an der Isar ist viel größer, lockt mehr Menschen an, hat mehr Sehenswürdigkeiten und die besseren Fußballer. Doch in einer Sache hat Augsburg in der Vorweihnachtszeit klar die Nase vorn.

Als Volontär im Münchner Büro unserer Zeitung bin ich derzeit jeden Tag in der Landeshauptstadt unterwegs. Dabei erfahre ich auch, was die Münchner bewegt. Das können so scheinbar banale Dinge wie der neue Christbaum auf dem Marienplatz sein. Denn der – das müssen sogar die Münchner zugeben – ist heuer nicht so schön wie der in Augsburg. „Oh du Schaurige“, schrieb eine Boulevardzeitung, nachdem die 26 Meter hohe Fichte aus Ruhpolding vor dem Rathaus aufgestellt worden war. Das musste ich mir ansehen. In der Tat: Der Baum macht auch mit Lämpchen dran einen jämmerlichen Eindruck. Das grüne Nadelkleid ist ziemlich dünn, sodass man an einigen Stellen hindurchsehen kann. Da schaut die Tanne auf dem Augsburger Rathausplatz, die aus Biburg im Landkreis Augsburg stammt, selbst bei trübem Herbstwetter besser aus.

Tanne vor dem Augsburger Rathaus. Christbaum 2015. Foto: Jens Noll

Die Tanne vor dem Augsburger Rathaus.

Fichte vor dem Münchner Rathaus am Marienplatz. Christbaum München 2015. Foto: Jens Noll

Die Fichte vor dem Münchner Rathaus. Fotos: Jens Noll

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